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21.02.17 Startseite, Allg. Zahnheilkunde

Wann sollte man Weisheitszähne ziehen lassen?

Weisheitszähne ziehen

Schmerzen durch Weisheitszähne

Weisheitszähne sind die hintersten Backenzähne, die zwar angelegt sind, aber meist erst im Erwachsenenalter vollständig herauswachsen. Nicht selten verdrängen sie nebenliegende Backenzähne. Bei zu wenig Platz im Kiefer kann dies Schmerzen verursachen! Droht das Verschieben von Zähnen oder treten Schmerzen auf, stellt sich für viele Menschen die Frage, ob sie ihre Weisheitszähne ziehen lassen sollten. 

Weisheitszähne entfernen – wann?

Die gute Nachricht zuerst: Weisheitszähne entfernen ist nicht immer nötig! Nur wenn Schmerzen auftreten oder Verschiebungen im Gebiss drohen, sollte darüber nachgedacht werden, Weisheitszähne ziehen zu lassen. Es gibt unterschiedliche Gründe für die Entfernung. Diese hängen damit zusammen, wie weit der Zahn bereits herausgewachsen, „durchgebrochen“, ist:
 

  1. Die Weisheitszähne sind ganz durchgebrochen:
    Wenn Weisheitszähne vollständig durchgebrochen sind, können durch Platzmangel im Kiefer Druckgefühle entstehen. Wenn der Weisheitszahn dann auch noch zu eng an seinem Nachbarn anliegt, ist dies der ideale Platz zur Entstehung von Karies. Besondere Zahnpflege mit Zahnseide kann helfen, manchmal stehen Zähne aber so eng, dass man selbst mit Zahnseide nicht an die Zwischenräume gelangt. Zur Entfernung werden Weisheitszähne von einem Zahnarzt gezogen. Dies erfolgt meist unter örtlicher Betäubung.

  2. Die Weisheitszähne sind nur halb herausgewachsen:
    Sind Weisheitszähne nur halb herausgewachsen, können sich Zahnfleischtaschen bilden, in denen sich Bakterien sammeln und Entzündungen entstehen. Ein Zahnarzt kann diese Zahnfleischtaschen reinigen. Treten solche Entzündungen jedoch häufiger auf, ist eine Weisheitszahnentfernung ratsam. Je nach Lage des Weisheitszahns ist das weniger aufwendige Ziehen der Weisheitszähne nicht mehr möglich, dann wird eine operative Weisheitszahnentfernung notwendig.

  3. Die Weisheitszähne sind angelegt, aber noch nicht durchgebrochen:
    Durch Röntgenkontrollen kann der Zahnarzt feststellen, wie weit Ihre Weisheitszähne schon entwickelt sind und in welcher Position sie liegen. Hier ist meistens bereits abzusehen, ob der Weisheitszahn genug Platz im Kiefer findet und ob das Verschieben von Zähnen droht. Vor allem schief liegende Weisheitszähne können problematisch sein. Auch Druckschmerzen sind in diesem Stadium bereits möglich. Die Weisheitszahnentfernung noch nicht herausgewachsener Zähne erfolgt in einer kleinen OP unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch kann der Patient auch leicht sediert werden, so bekommt er von dem Eingriff so gut wie nichts mit.

Weisheitszahn OP – beim Zahnarzt oder Oralchirurg?

Eine Weisheitszahn OP kann dank guter Aus- und Fortbildung üblicherweise vom Zahnarzt durchgeführt werden. Manchmal kann eine Entfernung auch umgangen werden, indem bestehende Weisheitszähne abgeschliffen werden, etwa wenn sie beim Kauen stören. Bei komplizierteren Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, sich bei einem Oralchirurgen vorzustellen. 

Sie suchen „Weisheitszähne entfernen Heidelberg“? Unser Zahnexpertenforum hilft Ihnen dabei, den richtigen Zahnarzt für Ihr Anliegen zu finden. Die Experten für Zahnmedizin aus dem Raum Wiesloch, Schwetzingen und Umgebung beraten Sie gerne.

 




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21.02.2017, 15:02
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