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07.06.16 Startseite

Ein Alptraum für die Zähne

Wer unter Stress leidet, beginnt oft mit Zähne knirschen im Schlaf. Wenn der sogenannte Bruxismus allerdings unentdeckt bleibt, kann das Knirschen schwere Zahnschäden verursachen. Die Bundeszahnärztekammer schätzt: „Unter Wirkung von Stress kommt es dazu, dass jeder Zweite zeitweise im Leben knirscht und presst“.

Was ist Bruxismus?

Bruxismus ist ein unbewusstes Knirschen mit den Zähnen oder aufeinanderpressen der Zähne, das vor allem nachts aber auch tagsüber ausgeführt wird. Durch das Knirschen verschleißen die Zähne und der Zahnhalteapparat wird überlastet. Das Kiefergelenk sowie die Kaumuskulatur können geschädigt werden. Bleibt das Zähneknirschen unbehandelt, kann es sogar zu schweren Schmerzen und Tinitus (Ohrenpfeifen) führen. Zudem können Sehstörungen, Übelkeit und Schwindel auftreten. Sich einstellende Schmerzen werden auch als craniomandibuläre Dysfunktion oder CMD bezeichnet.

Ursachen Zähneknirschen

Es gibt mehrere Ursachen, die zum Zähneknirschen im Schlaf führen können. Vor allem Stress, der zum Beispiel mit Schlafstörungen oder Tagesmüdigkeit einhergeht, aber auch chronischer Stress oder Angstzustände können einen Bruxismus verursachen. Oft führen auch Erkrankungen im Kopf- und Schulterbereich zu einem fehlerhaften Zusammenspiel von Zähnen, Knochen, Muskeln und Kiefergelenken, was das Zähneknirschen begünstigt. Auch kann Alkohol, zu viel Koffein, häufiges Rauchen oder bestimmte Medikamente das Zähne knirschen auslösen. Um das Knirschen zu vermeiden, ist es ratsam, die Risikofaktoren möglichst zu vermeiden. Wer vermutet, mit den Zähnen zu Knirschen, sollte unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen. Dieser klärt, ob eine CMD vorliegt und fertigt im Falle dessen eine Knirschschine an.

Wie erkenne ich Zähneknirschen?

Das Zähneknirschen nachts bleibt oft lange Zeit unbemerkt und bereitet der betreffenden Person daher Probleme. Morgendliche Kieferschmerzen, abradierte und schmerzempfindliche Zähne können auf einen fortschreitenden Bruxismus hinweisen. 

Tipp: Fragen Sie Ihren Partner oder Ihre Eltern, ob Sie nachts Zähneknirschen. Achten Sie außerdem morgens darauf, ob Sie Gesichtsschmerzen oder Verspannungen haben. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass Sie mit den Zähnen knirschen.

Zähneknirschen Folgen

Neben Beschwerden im Zahnbereich kann es zu weiteren Langzeitfolgen kommen:

Nackenverspannungen
Chronischen Kopfschmerzen
Schlafstörungen
Konzentrationsprobleme
Haltungsschäden
Depressionen

Zähneknirschen Therapie

Die beste Zähneknirschen Therapie ist die Knirschschiene. Die Zahnschiene verhindert das Knirschen und behebt zudem Fehlstellungen des Kiefers. Diese individuell angefertigte Biss Schiene sollte jede Nacht getragen werden. 

Da die häufigste Ursache emotionaler Stress ist, kann ein Psychotherapeut helfen, das Zähneknirschen zu behandeln. Auch ein Physiotherapeut kann durch die Behandlung von Haltungsproblemen oder das Auflösen von Verspannungen Linderung verschaffen. Manche, auf CMD Behandlung spezialisierte Zahnärzte bieten auch die sogenannte TENS-Methode (transkutane elektrische Nervenstimulation) zur Entspannung der Muskulatur an. Der hilft Ihnen dabei, die Kiefermuskulatur zu entspannen und das Knirschen somit zu verringern.

Damit sich bei Ihnen die Langzeitfolgen des Bruxismus gar nicht erst einstellen, empfiehlt das Zahnexperten Forum diese frühestmöglich mit einer Knirschschiene zu behandeln. In unserer Arztsuche finden Sie erfahrene Zahnärzte im Raum Heidelberg, die eine individuell für Sie gefertigte Aufbissschiene anfertigen und Sie ausführlich zum Thema Zähneknirschen beraten!




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